Caspar David Friedrich und die Jacobikirche in Greifswald

Klosterfriedhof im Schnee 1817/18 - verbrannt

“Ihr tadelt und sprecht, der Gegenstand ist in der Natur anders und der Maler hat viel hineingesehen, was gar nicht in der Wirklichkeit ist. Ich ehre, was ihr tadelt, denn was der Maler hineingesehen, ist immer schön und bleibt dem Charakter des Gegenstandes und der Natur getreu.”

“Warum, die Frag ist oft zu mir ergangen, wählst du zum Gegenstand der Malerei so oft den Tod, Vergänglichkeit und Grab? Um ewig einst zu leben, muss man sich oft dem Tod ergeben.”

“Jedes Bild ist mehr oder weniger eine Charakterstudie dessen, der es malt.”

“Die einzig wahre Quelle der Kunst ist unser Herz, die Sprache eines reinen kindlichen Gemütes. Jedes echte Kunstwerk wird in geweihter Stunde empfangen und in glücklicher geboren, oft dem Künstler unbewusst aus innerem Drange des Herzens. Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann fördere zutage, was du im Dunkeln gesehen, dass es zurückwirke auf andere von außen nach innen." Caspar David Friedrich (1774-1848)

Die Jacobikirche in Greifswald als Ruine 1815

 

 

Die Jacobikirche 1815 Nationalgalerie Oslo

 

 

Bilder:

Oben:

Die Jacobikirche 1815, Nationalgalerie Oslo

 

Links oben:

Klosterfriedhof im Schnee 1817/18, 1945 verbrannt

 

Links unten:
Die Jacobikirche in Greifswald als Ruine 1815, Verbleib unbekannt

 

 

 

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