St. Jacobi ist die dritte der drei gotischen Backsteinkirchen Greifswalds. Sie wurde im 13. Jh. mit der Entstehung einer Neustadt errichtet. Mit der Universität war die Jacobikirche besonders verbunden: Die Studenten der Artistenfakultät hatten an den Gottesdiensten teilzunehmen und von 1889 bis 1989 fanden die akademischen Gottesdienste hier statt. Über Jahrzehnte (1954-2002) traf sich die Evangelische Studentengemeinde im Jacobiturm.
Zunächst war die Jacobikirche eine zweischiffige und ab 1400 eine dreischiffige Hallenkirche. Napoleonische Soldaten requirierten die Kirche von 1807 bis 1810 als Feldbäckerei. Danach war sie unbenutzbar. Nach dem Ende der Schwedenzeit begann die Wiederherstellung: 1842 wurden Altar und Chorgestühl, 1855 die Kanzel eingebaut. Die farbigen Fenster des Chores stammen aus dem Jahr 1898.
Aus dem Mittelalter sind die Granittaufe, die Darstellung des Weltenrichters Christus im ersten Mittelschiffgewölbe und Grabplatten erhalten. Die ebenfalls mittelalterlichen Apostelfiguren kamen erst 1961 in die Winterkirche - nach dem Wiederaufbau des 1955 abgebrannten Turmes. 1979-1982 wurde die Kirche einer umfassenden Innensanierung unterzogen, 2002 der mittelalterliche Dachstuhl instand gesetzt und das Dach gedeckt.
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Auf den Seiten der Stadt Greifswald ist das Heft der Greifswalder Beiträge "Die Greifswalder Bauten auf der europäischen Route der Backsteingotik" veröffentlicht.

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